BIAS – Professionelle Beratung rund um die Pflege & Pflegeleistungen

Die Pflege der Eltern, oder ein plötzlicher Pflegefall in der Familie - kann das gesamte Leben von Betroffenen und Angehörige mächtig auf den Kopf stellen. Unsere kompetenten Pflegeberater & Pflegeberaterinnen lassen Sie in dieser Ausnahmesituation bestimmt nicht allein!

Wir begleiten Sie im gesamten Prozess der Veränderung und der Lebens-Umgestaltung und geben Ihnen praktische Anleitung, wie sie das Beste aus Ihrer Situation herausholen können. Unsere langjährige Erfahrung, Kompetenz und Qualitätsempfinden im Bereich der seriösen Pflege, haben wir zu unserer persönlichen Berufung gemacht. Es ist uns ein persönliches Anliegen, dass Sie und Ihr pflegebedürftiges Familienmitglied die bestmögliche Beratung, Pflegeleistung und Unterstützung von den zuständigen Behörden bekommt!

Wir beantworten Ihre häufigsten Fragen in diesem ausführlichen FAQ – und möchten Sie dazu anregen, für weitere Informationen direkt mit uns Kontakt aufzunehmen.

1. Pflege-Hilfe: Was tun, wenn ein plötzlicher Pflegefall in der Familie auftritt?

Mit dem Älterwerden rückt nicht nur das voraussichtliche Berufsende entgegen - sondern auch das Auseinandersetzen mit dem Thema “Pflege” wird unverzichtbar. Besonders schwierig und herausfordernd für Betroffene, kann es sein, wenn ein plötzlicher Pflegefall aufgrund von Behinderung, Krankheit oder Unfall eintritt. Ohne professionelle Beratung, Vermittlung und Entlastungsmöglichkeiten kann es für Angehörige zu erheblichen organisatorischen, finanziellen und psychischen Belastungen kommen.

Während der Suche nach professioneller Hilfe bei der Pflege von Angehörigen, werden Sie wahrscheinlich feststellen, dass es nicht nur bei einer Beratungsstelle bleiben wird. Am besten ist es eine komplette All-Around-Pflegeberatung zu finden, die allgemein mit den vorhandenen Möglichkeiten von Stadt und Land gut vernetzt ist und Ihnen konkrete und praktische Anleitung geben kann, damit Sie unnötige Behördengänge, Zeit und Geld sparen können.

2. Pflegestützpunkt: Wo finde ich die beste Beratung zur Pflege, Pflegegeld & anderen Pflegeleistungen?

Es gibt viele Anlaufstellen und Vermittlungsstellen, die Sie bei der Pflegebedürftigkeit von Eltern oder Familienmitgliedern beraten können. Bei einem (plötzlichen) Pflegefall sollten Sie bitte unbedingt eine professionelle Pflegeberatung vorziehen, bevor Sie selbständig handeln.

  • Sozialdienste von Krankenhäusern 
  • Hausärzte, Fachärzte oder behandelnde Kliniken 
  • Gesetzliche/private Krankenkassen bzw. Pflegekasse
  • Beratungsstellen von Sozialhilfeträgern & Sozialamt
  • Pflegedienste oder Reha-Einrichtungen
  • Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit 
  • Seniorenberatungenz.B. in Pflegeheimen
  • gut vernetzte Pflegestützpunkte etc.

Unsere Pflegeberatung “BIAS: Beraten – Informieren – Anleiten – Schulen” in 60528 Frankfurt am Main, ist ein verbraucherorientierter Pflegestützpunkt mit hohen Qualitätskriterien und praktischer Hilfe-Anleitung für Betroffene und Angehörige.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung und professionell geschulten Mitarbeitern, sind unsere Beratungsansätze sehr effektiv und in der Praxis (so einfach wie nur möglich) umsetzbar.

3. Wer braucht Pflege? Wann gilt man laut Gesetz als pflegebedürftig? 

Ab wann darf man Pflege in Anspruch nehmen? Wann gilt ein Mensch laut Gesetz als “pflegebedürftig”? Diese Frage kann nicht einheitlich nach “Muster” beantwortet werden. Da die Bedürfnisse, Fähigkeiten, der Gesundheitszustand und die persönlichen Grenzen eines jeden Menschen unterschiedlich sind, kann keine objektive Einschätzung getroffen werden. 
Gemäß dem deutschen Pflegeversicherungsgesetz seit Januar 2017 (Sozialgesetzbuch XI) gelten Menschen als pflegebedürftig, wenn folgender Zustand auf sie zutrifft: 

Definition des Begriffs der Pflegebedürftigkeit im § 14 Abs. 1 wie folgt:
“Pflegebedürftig (…) sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb der Hilfe durch andere bedürfen. Es muss sich um Personen handeln, die körperliche, kognitive oder psychische Beeinträchtigungen oder gesundheitlich bedingte Belastungen oder Anforderungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen können. Die Pflegebedürftigkeit muss auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, und mit mindestens der in § 15 festgelegten Schwere bestehen.”

Wichtiger Hinweis: Der gesetzlich definierte Begriff “Pflegebedürftigkeit” muss nicht immer einem bestimmten Pflegegrad zugesprochen werden. D.h. Menschen können Pflege und Unterstützung erhalten, ohne dass die Pflegekasse sie einen Pflegegrad zuweist. Benötigen Betroffene z.B. nur wenig Hilfe im Alltag, weil sie großteils selbständig handeln können, wird (meistens) kein Pflegegrad zugestanden. Schlussendlich entscheidet die Pflegekasse anhand ihrer Begutachtungsrichtlinien, ob die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können. 

Der medizinische Gutachter wird sämtliche ärztliche Diagnosen auf psychischer und kognitiver Ebene berücksichtigen und diese in Form von Punkten zusammenzählen. Die Auswertung der Gesamtpunktzahl ergibt dann den Pflegegrad. Selbstverständlich können gewisse Pflegeleistungen auch ohne Zuweisung eines Pflegegrades bezogen werden, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind.

Hierzu informieren unsere Pflegeberater & Pflegeberaterinnen von BIAS in 60528 Frankfurt am Main, Sie gerne näher im persönlichen Beratungsgespräch!

4. Welche Bewältigungsansätze im Pflegefall, kann die Pflegeberatung BIAS in Frankfurt anbieten?

Um effektive und individuelle Bewältigungsansätze zur weiteren Lebensgestaltung und Alltagsbewältigung im Pflegefall zu finden - ist die Pflegeeinstufung bzw. der Umfang des Pflegebedarfs richtungsweisend. Diese Pflegegrad-Einstufung offenbart auch die Höhe des Pflegegeldes und den Anspruch auf weitere Pflegeleistungen und ermöglicht es einen guten Versorgungsplan zu erstellen. Unsere Pflegeberater/innen sind bemüht Sie im gesamten Prozess so gut wie möglich zu entlasten und stehen für Beratungsbesuche jederzeit zur Verfügung.

5. Pflegeform & Pflegebedarf: Versorgung durch häusliche Pflege oder durch Pflegedienste und Pflegeheim?

Vor allem bei der Entscheidung “wie es jetzt weitergehen soll” bzw. wie die Pflegeform aussehen soll und wo die Pflege des Angehörigen durchgeführt werden soll - ist eine intensive Beratung und die Ermittlung des tatsächlichen Pflegebedarfs (durch Experten) von oberster Priorität. 
Hierzu ist eine ehrliche Selbstreflexion, ob man die Sache selbst in die Hand nehmen möchte, die Verantwortung einem Pflegeheim übergeben möchte, oder eine Kombination aus beiden Komponenten möglich ist, gefragt. Unsere emphatischen und kompetenten Mitarbeiter werden Ihnen die bestmögliche Pflegeberatung zur Verfügung stellen und Ihnen alle Vorteile und Nachteile transparent darlegen. 

Wichtiger Hinweis: Seit 2015 erlaubt das deutsche Pflegezeitgesetz Berufstätigen unter bestimmten Voraussetzungen, für ein halbes Jahr gänzlich oder teilweise von der Arbeit freigestellt zu werden (bekannt als Pflegezeit). Kommt es zu einem unerwarteten, plötzlichen Pflegefall, dürfen sich Arbeitnehmer bis zu zehn Tage von der Arbeit freistellen lassen.

6. Benötigt mein pflegebedürftiger Angehöriger einen rechtlichen/gesetzlichen Vertreter?

Gemäß der Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad) könnte die zu pflegende Person einen gesetzlichen Vertreter benötigen, insbesondere, wenn die Wahrscheinlichkeit auf eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes besteht. Zu unterscheiden ist, ob Sie sich für eine Vollmacht oder Verfügung entscheiden. Mit einer Vollmacht werden Sie zum gesetzlich-anerkannten Stellvertreter und haben vollständige Entscheidungs- und Handlungsgewalt über Ihren pflegebedürftigen Angehörigen. Dies trifft auch dann zu, wenn die pflegebedürftige Person (noch) zurechnungsfähig ist. 

Eine Verfügung hingegen, tritt erst dann in Kraft, wenn die pflegebedürftige Person nicht mehr entscheidungsfähig ist - in Form von Patientenverfügung oder Betreuungsverfügung.

7. Pflegekosten der Eltern: Wann müssen Kinder Elternunterhalt zahlen?

Die Finanzierung der Pflegekosten ist eines der größten Herausforderungen für alle Beteiligten. Oft reicht das Geld aus Rente, Pflege-Zuschüsse und anderen Leistungen nicht aus, um die Pflege der Eltern im Heim oder ambulant zu decken. Dann treten Sozialhilfeträger ein und fordern Elternunterhalt. Jedoch gibt es seit dem 01.01.2020 ein neues Gesetz, ab welchem Jahresbruttoeinkommen Kinder zum Unterhalt in Betracht gezogen werden können. 

Zum Unterhalt verpflichtet sind laut neuestem Stand, nur Kinder ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro. Das Einkommen des Ehegatten oder anderer Verwandten der Kinder sind nicht betroffen – nur das Einkommen der Kinder! 

Wer keinen Unterhalt für seine Eltern zahlen muss, oder der gezahlte Elternunterhalt nicht für die Deckung der Kosten ausreicht, bekommen die Eltern Sozialhilfe. Näher Informationen zu den Kosten und der Finanzierung der Pflege, erhalten Sie im persönlichen Beratungsgespräch mit unseren Pflegeberaterinnen von BIAS!

8. Wie finanziere ich die Pflegeleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung?

Je nach genehmigtem Pflegegrad (ermittelt durch einen medizinischen Gutachter), können Sie von der gesetzlichen Krankenversicherung Pflegegeld und weitere Pflegesachleistungen der Krankenkasse in Anspruch nehmen. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen einen Antrag auf Hilfsmittel für die Pflege zu stellen. Zu den Hilfsmitteln gehören im Rahmen eines Pflegefalls z.B. Hörgeräte, Sehhilfen, Prothesen, orthopädische Hilfsmittel wie Rollstühle oder Inhalationsgeräte. 

Vorsicht: Nicht alle Hilfsmittel, die Betroffene oder Angehörige als solche betrachten, werden von den gesetzlichen Regelungen als Hilfsmittel anerkannt!

9. Welche Pflegesachleistungen bekomme ich durch eine zusätzliche Pflegeversicherung?

Meistens reicht ein Einkommensstrom nicht aus, um die Pflegekosten dauerhaft zu decken. Damit pflegebedürftige Eltern ihren Kindern nicht zur finanziellen Belastung werden, ist ein Antrag auf eine Pflegezusatzversicherung vorteilhaft.
Es gibt unterschiedliche Arten der Pflegeversicherung. In Deutschland wird zwischen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Form von Sozialversicherung und der Pflegezusatzversicherung unterschieden.  Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung unterliegen den “Stufen der Pflegebedürftigkeit” und werden aufgrund des Pflegegrades durch einen Gutachter bestätigt und gewährt. 
Die deutsche soziale Pflegeversicherung (§ 36 Elftes Buch Sozialgesetzbuch) umfasst als Pflegesachleistung die häusliche Pflege von ausgebildeten Pflegekräften in Form von Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung. 

Wichtiger Hinweis: Sogenannte “Behandlungspflege” (auch bekannt als ambulante Pflege) fällt nicht in diesen Leistungsanspruch.


Wünschen Sie eine persönliche Pflegeberatung & eine Analyse Ihrer Ausgangssituation? 

Wurden einige (individuelle) Fragen in diesem FAQ nicht beantwortet? Ist Ihre Situation speziell und Bedarf gründlicher Klärung und praktisch-orientierter Hilfe? Dann sind Sie bei BIAS Pflegeberatung genau richtig. 

Wir nehmen uns Ihrer Situation an! 
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Wir hören Ihnen liebend gerne zu. 

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